| Thema: |
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| Rhetorik,
für Anfänger |
1-0003
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| Was
ist Rhetorik? |
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| Datum: |
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22.05.2000 |
| Dauer: |
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40
Minuten |
Was
ist Rhetorik?
Begrüssung
Laut
Definition (Duden) ist Rhetorik die "Redekunst" bzw. "die
Wissenschaft von der wirkungsvollen Gestaltung öffentlicher
Reden". Der Begriff der Rhetorik wird aber heutzutage nicht
nur in Hinblick auf die Gestaltung und Durchfürung von Vorträgen
verwendet, sondern ist im Sprachgebrauch schon fast synonym
mit dem der Kommunikation. Genau betrachtet, ist die Rhetorik
ein Teil der Kommunikationswissenschaft.
auf
die Tafel schreiben
Rhetorik
soll als eine Kunst verstanden werden, bei der es darum
geht, mit anderen Menschen, egal welcher Herkunft, in welcher
Form >reden< zu können.
Viele
Menschen sehen in der Rhetorik eine Art heilige und zum Teil
geheimnisvolle Begabung, die nur wenige Auserlesenen zuteil
wird. Grund dafür ist die Verwechslung von Rhetorik mit den
Teilgebieten der Dialektik, Manipulation und Demagogie, wobei
letztere eher der schwarze Magie gleichzusetzen ist. Als Konsequenz
dieser Missverständinsse ergibt sich für viele Menschen die
selbstproduzierte Erschwernis, ein guter Rhetorik nichts mut
Begabung zu tun habe. Wie jede Kunst ist die Rhetorik durch
zwei Komponenten bestimmt- Talent und Übung. Nicht jeder kann
malen oder singen, aber nur wenige sind stumm, taub, blind
oder leiden an schwerwiegenden Defekten, die das Reden verbieten
würden. Insofern ist Rhetorik eine Kunst, in der man es vor
allem durch ständiges Training bis zur Perfektion bringen
kann. Ein umfangreiches Vokabular und der spielerische Umgang
mit Worten allein machen noch keinen guten Rhetoriker aus.
Ein
perfekter Rhetoriker ist ein Mensch, der in jeder Lebenssituation
mit seinen Mitmenschen so reden kann, dass das, was er sagen
und ausdrücken will, bei diesen unverfälscht ankommt.
Selbstverständlich
kommt man, um perfekt zu werden, nicht an einer ganzen Reihe
von Regeln und Gesetzen vorbei!
Zum einen sind dies die in den Vorträgen: Grundlagen
der Kommunikation (1-0001+1-0002) angesprochenen Spielregeln
der Kommunikation, zum anderen gehört dazu eine echte Zuneigung
den Mitmenschen gegenüber. Menschen, die andere Menschen achten,
als Mensch respektieren und tolerieren, tun sich in einem
Gespräch oder einer Rede wesentlich leichter als diejenigen,
die dem anderen eine negative Ausstrahlung entgegenbringen.
Positive
Sympathiefelder beeinflussen die Umwelt und führen zu einem
emotionalen Grundkonsens, der alle Kommunikationssituationen
leichter
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