| Thema: |
|
Verkaufsstrategien
Die Gesprächsführung |
5-0001
|
|
| Datum: |
|
01.01.2004 |
| Dauer: |
|
|
Die
Gesprächsführung
Begrüssung
Auf
die Tafel schreiben
Strategie:
den Nutzen des Kunden treffen
Können
Sie sich erinnern, welche Muster, welche Prozesse abliefen,
als Sie eine Entscheidung für einen Kauf trafen - also zum
Beispiel, als Sie einen neuen wagen gekauft haben. Was waren
die einzelnen Schritte, die Sie gemacht haben?
Bleiben
Sie beim Autokauf, und betrachten Sie im folgenden Beispiel
zwei völlig unterschiedliche Käuferverhalten.
Auf
die Tafel schreiben
Käufer
A legt vor dem Kauf Wert auf eine optimale Leistungsanalyse.
Dazu studiert er die Leistungsfähigkeit seines früheren
Wagens und entscheidet sich beim neuen Auto eventuell für
eine ganz andere Marke, wenn ihn die Leistungsvorteile überzeugen.
Käufer
B ist ein Fan der Form und des Images. Sein neues Auto muss
vor allem seinen Formgesichtspunkten entsprechen, darum
ist eine bestimmte Marke unabdingbar. Was die anderen dazu
sagen, interessiert ihn nur so weit, als dass sie sein Auto
als "in" bezeichnen sollen. Entscheidend ist, ob das Auto
im Trend liegt. Es ist für ihn vor allem ein Prestigeobjekt,
der Preis spielt nur eine untergeordnete Rolle.
Auch wenn
die Beispiele überzeichnet sind, lässt sich daraus eine Regel
ableiten. Es wird wohl so sein, dass auch Sie ein bestimmtes
Entscheidungsmuster haben, das Sie beim Kauf von unterschiedlichen
Dingen anwenden. Wenn Sie zum Beispiel ein Haus kaufen, oder
vielleicht auch nur eine Kleinigkeit, könnte es nicht sein,
dass Sie die Phasen entweder abkürzen oder etwas schneller
abwickeln? Einen bestimmten Ablaufmechanismus werden Sie auf
jeden Fall feststellen können.
Konzentrieren
Sie sich also darauf, das Kaufverhalten des Kunden zu erfahren
und Ihr Vorgehen entsprechend darauf abzustimmen.
Denkstrukturen
Achten
Sie darauf, wie Kunden formulieren. Da gibt es den Techniker,
der Ihnen exakt und detailliert Dinge vorstellt und sie in
allen Einzelheiten beschreibt. Das beste Verhalten, mit dem
Sie einem Gesprächspartner mit solch einem Denkmodell begegnen,
ist, sich ebenfalls exakt und detailliert auszudrücken. Automatisch
wird der andere sich gut verstanden wissen. Oder aber, Sie
sprechen mit einem Menschen, der sehr stark vergangenheitsbezogen
argumentiert. Bewegen Sie sich ebenfalls auf dieser Ebene.
Erzählen Sie ihm, dass es Referenzprojekte gibt, die mit dem
Kunden früher einmal realisiert wurden. Und wieder wird der
andere sich verstanden fühlen. Jemandem, der sehr stark visionär
und zielorientiert die Dinge darstellt, antworten Sie entsprechend.
Sie müssen
genau hinhören, was Ihre Gesprächspartner sagen. Wenn sich
jemand sehr pessimistisch ausdrückt, so bleiben Sie bei diesem
Pessimismus. Gehen Sie ebenfalls darauf ein, machen Sie deutlich,
wie wichtig es ist, bestimmte Dinge zu erledigen, weil sonst
vieles passieren oder schief gehen kann.
Wenn Ihr
Kunde vor allem die Unterschiede zwischen einzelnen Produkten
bemerkt, stellen Sie nicht deren Gemeinsamkeiten heraus. Bleiben
Sie also im Denkmodell des anderen, und stimmen Sie Ihre Sprache
darauf ab.
Beispiel
machen
MachenSie
ein Rollenspiel mit Ihrem Team:
Beispiel mit drei Gesprächspartner 1.Geschäftsführer, der
mehr aus der
|