| Thema: |
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| Motivationsschulung |
3-0003
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| Wie
Sie Ihre persönlichen Motivationsknöpfe
finden! Teil 1 |
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| Datum: |
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01.03.2004 |
| Dauer: |
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50
Minuten |
Wie
Sie Ihre persönlichen Motivationsknöpfe finden!
Begrüssung
Wussten
Sie , dass Sie „Knöpfe“ im Kopf haben, auf
die Sie nur zu drücken brauchen, um auf Kommando motiviert
Gas zu geben?
Heute
will ich Ihnen zeigen wie Sie diese Motivationsknöpfe
finden.
Wir alle
haben – aufgrund unseres Charakters, unsere Erziehung
und unsere Erfahrungen – Denk- und Gefühlsgewohnheiten,
die wir nur ein wenig zu aktivieren brauchen, um uns in den
Zustand der Begeisterung zu versetzen.
Denken
Sie zum Beispiel an Menschen, die sehr stark auf Herausforderungen
reagieren. Wenn Sie zu so jemandem sagen: „Das schaffst
du nie“, wird der andere innerlich 20 Zentimeter grösser,
einen halben Meter breiter und zeigt Ihnen jetzt, was eine
„Harke“ (Rechen) ist.
Es gibt einige Top-Manager, bei denen der Vater oder eine
andere wichtige Bezugsperson in ihre Jugend hat durchblicken
lassen, dass er seinem Sohn im Leben nicht viel zutraut. Dieser
Knopfdruck vom Papa auf den Auslöser „Herausforderung“
hat bei einigen Söhnen ein Motivationsprogramm installiert
nach dem Mott: Ich beweise meinem alten Herrn und allen anderen,
dass in mir mehr steckt, als alle vermuten!
Manche Karrierenmenschen, die ich getroffen habe, hetzen mit
diesem Programm von Erfolg zu Erfolg. Einige opfern dabei
sogar ihre Gesundheit – manche sogar dann, wenn der
Vater schon Jahre tot ist und ihre Erfolge gar nicht mehr
mitfeiern kann.
Damit
wir uns nicht missverstehen: Ich bin keinesfalls der Meinung,
dass diese masslose und jede Balance missachtende „Über-Motivation“
hilfreich oder gut ist, Mit diesem Beispiel versteht ihr,
dass kleine Auslöser in unserer Psyche Motivationskräfte
freisetzen können. Die weit jenseits dessen liegen, was
die meisten Menschen vermuten.
Sportpsychologen
haben in den letzten Jahren eine ganze Reihe dieser „Motivationsknöpfe“
enttarnt und einen Test entwickelt, mit dem wir unsere Hauptmotivatoren
ganz präzise bestimmen können.
Ein
paar Beispiele mit der Gruppe besprechen
Beispiel
1
Ein für viele Menschen wichtiger Motivator ist zum
Beispiel die Möglichkeit, es anderen gleichzutun. Die
Überlegung: „Wenn der das kann, kann ich das
auch“, hat zum Beispiel im Sport – wie Sie wissen
– dazu geführt, dass inzwischen über tausend
Menschen Roger Bannister nachgeeifert haben und die Meile
in weniger als vier Minuten gelaufen sind. Seitdem Reinhold
Messner und Peter Rabeler 1978 das scheinbar Unmögliche
möglich gemacht und den Mount Everest ohne Zusatzsauerstoff
bestiegen haben, haben es ihnen über 200 Achtausender-Expeditionen
gleichgetan.
Beispiel
2
Wenn unser Nachbar seinen Kindern ein Baumhaus bauen kann,
dann können wir das trotz unserer zwei linken Hände
auch. Wenn die Konkurrenz dieses Produkt verkaufen kann,
dann schaffen wir das auch. Und wenn andere im Stau auf
der Standspur bis zur nächsten Ausfahrt fahren, motiviert
das viele Angsthasen, es ihnen gleichzutun.
Der Motivationsknopf
„Es anderen gleichzutun“ hat noch eine zweite
Komponente...
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